Aktuelles

Sonntag

06. Dezember 2009

Michael Berrer triumphiert bei der Premierenausgabe der ATP Salzburg Indoors

Michael Berrer triumphiert bei der Premierenausgabe der ATP Salzburg Indoors

Der große Triumphator der Premierenausgabe der ATP Salzburg Indoors heißt Michael Berrer! Der als Nummer sieben gesetzte Deutsche setzte sich im Finale des mit 64.000 Euro dotierten ATP-Challenger-Turniers gegen den Finnen Jarkko Nieminen (8) in einem ebenso spannenden wie hochklassigen Finale mit 6:7 (4/7), 6:4, 6:4 durch. Der Stuttgarter kassierte für seinen siebenten Sieg bei einem Challenger, den dritten in diesem Jahr nach Wroclaw und Bratislava, einen Siegerscheck in Höhe von 9.200 Euro. Mit den 80 Weltranglisten-Punkten schafft der 29-Jährige den Sprung unter die Top 80.

 

„Es gibt nichts Schöneres, als die Saison mit einem Erfolg abzuschließen“, jubelte des Linkshänder, dessen Triumph auch Vater Manfred, Mutter Barbara und Freundin Nadine vor Ort miterlebten. „Ich freue mich, dass sie heute dabei sein konnten. Es war ein sehr enges Match, in dem ich trotz des Verlustes des ersten Satzes positiv geblieben bin“, ergänzte Berrer, der nach 2:14 Stunden seinen vierten Matchball verwertete.

 

Für die Premiere der ATP Salzburg Indoors ernteten die Veranstalter Edwin Weindorfer und Herwig Straka von Seiten der Offiziellen der ATP-Challenger-Tour und der Aktiven viel Lob. „Die Salzburgarena ist mit ihrer hervorragenden Infrastruktur der optimale Schauplatz für dieses Turnier. Ein weiteres großes Plus des Standortes Salzburg ist der Umstand, dass die Stadt für die Spieler neben einem perfekt organisierten Turnier auch zahlreiche Attraktionen zu bieten hat“, meinte Turnierdirektor Weindorfer.

 

Bei den Besuchern blieb man laut Weindorfer mit knapp 10.000 Zuschauern an den neun Turniertagen ein wenig hinter den Erwartungen zurück. „Mit gemeinsamen Aktionen mit unseren Sponsoren und Partnern werden wir in diesem Bereich im kommenden Jahr Verbesserungen vornehmen. Da sich gezeigt hat, dass die Adventzeit terminlich nicht optimal ist, werden wir versuchen, das Turnier etwas früher im ATP-Kalender zu positionieren“, erklärte Weindorfer.

 

Nach dem Geschlechterkampf zwischen Thomas Muster und Sybille Bammer könnte im kommenden Jahr ein über mehrere Tage stattfindender Tennis-Länderkampf als PR-Lokomotive für die ATP Salzburg Indoors dienen. Weindorfer: „Die Medien haben sowohl über das Duell Muster gegen Bammer als auch über das Challenger-Turnier in großem Umfang berichtet. So wurden im deutschen TV die Halbfinalpartien und das Endspiel im DSF gezeigt. Aufgrund der Berichterstattung im In- und im Ausland rückte Salzburg auch als touristische Destination und die Salzburgarena als Eventlocation in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.“

Samstag

05. Dezember 2009

Finale Berrer gegen Nieminen ist auch ein Duell Powertennis gegen Spielwitz

Finale Berrer gegen Nieminen ist auch ein Duell Powertennis gegen Spielwitz

Michael Berrer und Jarkko Nieminen duellieren sich am Sonntag ab 16.00 Uhr in der Salzburgarena um den 9.200-Euro-Siegerscheck bei den ATP Salzburg Indoors. Während Berrer im Semifinale seinen Landsmann Daniel Brands beim 6:3, 6:2 nicht den Funken einer Chance ließ, musste Köllerer-Bezwinger Nieminen ordentlich kämpfen, um den Slowaken Karol Beck mit 7:6(3), 6:4 in die Knie zu zwingen. Berrer gegen Nieminen – das ist auch das Kräftemessen der Nummer sieben mit der Nummer acht des Challengers oder zwischen deutschem Powertennis und finnischem Spielwitz.

 

Im ersten Halbfinale des Tages fegte ein bärenstarker Michael Berrer in einem rein deutschen Duell Daniel Brands vom Platz. Dem Stuttgarter gelang in der Partie zweier Aufschlagriesen im ersten Satz ein Break, im zweiten Durchgang nahm er seinem Gegner sogar zweimal das Service ab. Nach 1:21 Stunden verwertete Berrer gleich seinen ersten Matchball zum Sieg. „Ich spiele derzeit einfach sehr stark und gehe mit viel Selbstvertrauen auf den Platz“, meinte Berrer, der ohne Satzverlust in das Endspiel einzog.

 

Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte startete der Linkshänder mit aktueller Weltranglisten-Position 100 im zweiten Halbjahr voll durch und holte sich Mitte November den Sieg beim Challenger-Turnier in Bratislava (SVK). Mit ein Grund für den Aufwärtstrend ist mitunter der Trainerwechsel zum Italiener Claudio Pistolesi, den Berrer im Sommer dieses Jahres vollzogen hat.

 

„Im Frühjahr hat fast gar nichts mehr funktioniert. Da hat es Matches gegeben, in denen ich 26 Doppelfehler serviert habe. Wir haben dann intensiv beim Aufschlag und bei den Grundschlägen an der Technik gefeilt. Seit dieser Umstellung geht es wieder aufwärts bei mir“, freute sich Berrer, der im November 2007 in der Weltrangliste schon einmal auf Platz 51 geführt wurde. Mit dem Finaleinzug in Salzburg verbessert er sich zumindest auf Rang 85. Sollte er das Turnier gewinnen, würde sogar Platz 75 winken.

 

Jarkko Nieminen, der im Juli 2006 noch auf Platz 13 im ATP-Ranking zu finden gewesen war, feiert nach einer von Verletzungen und Krankheiten geprägten Saison in Salzburg ein fulminantes Comeback. „Ich musste nach einer Operation im rechten Handgelenk vier Monate pausieren. Danach habe ich drei Turniere gespielt, dann bin ich an Grippe erkrankt. Das hat mich wieder vier Wochen gekostet. Dass es hier beim letzten Turnier des Jahres so gut läuft, ist großartig“, jubelte der Finne über den Finaleinzug.

Freitag

04. Dezember 2009

Salzburg war nicht Wien – Köllerer verliert im Viertelfinale gegen Nieminen

Salzburg war nicht Wien – Köllerer verliert im Viertelfinale gegen Nieminen

Mit Daniel Köllerer ist am Freitag der letzte von neun im Einzel angetretenen Österreichern bei den mit 64.000 Euro dotierten ATP Salzburg Indoors ausgeschieden. Der als Nummer drei gesetzte Oberösterreicher musste sich im Viertelfinale Jarkko Nieminen (8) nach einer Spieldauer von 1:45 Stunden mit 2:6, 6:7 (6/8) geschlagen geben. Ende Oktober hatte Köllerer in der ersten Runde der Bank Austria TennisTrophy in der Wiener Stadthalle den Finnen noch klar in zwei Sätzen besiegt, aber in Salzburg drehte die frühere Nummer 13 der Weltrangliste den Spieß um und schaffte die Revanche.

 

„Ich bin heute einfach nicht gut genug gewesen, um dieses Spiel zu gewinnen. Auf Wien habe ich mich speziell vorbereitet, das Turnier hier habe ich aus dem Aufbau für die kommende Saison heraus bestritten. Das war der große Unterschied“, bilanzierte der Welser, der in manchen Phasen sein großes spielerisches Potenzial aufblitzen ließ, jedoch auch seinem Ruf als hitzköpfiger „Crazy Dani“ gerecht wurde. So demolierte Köllerer aus Zorn ein Racket, wofür er zum zweiten Mal in diesem Match verwarnt wurde und deshalb auch einen Strafpunkt aufgebrummt bekam.

 

„Die Chancen, dieses Match zu gewinnen, waren da, aber heute hat mir leider der Killerinstinkt gefehlt“, meinte Köllerer, der im Tiebreak des zweiten Durchgangs beim Stand von 6:4 zwei Satzbälle hatte, die er jedoch nicht nutzen konnte. Im Gegenteil: Mit vier verlorenen Punkten in Folge war die Niederlage besiegelt. „Natürlich hätte ich die Partie gerne gewonnen, aber es sollte nicht sein“, ergänzte die heimische Nummer zwei, die nun in Oberösterreich die Vorbereitung auf die kommende Saison fortsetzen wird. Am 2. Jänner 2010 fliegt Köllerer dann zum ATP-Turnier nach Doha, danach stehen bereits die Australian Open in Melbourne auf seinem Turnierkalender.

 

Nieminen trifft am Samstag im Semifinale auf Karol Beck, der sich im Duell zweier ungesetzter Spieler gegen den Reissig-Bezwinger Stephane Bohli (SUI) problemlos mit 6:1, 6:3 durchsetzte. Der Slowake bekräftigte in Salzburg noch einmal, Anfang März des kommenden Jahres nicht der Davis-Cup-Mannschaft seines Landes anzugehören, die in der Europa/Afrika-Zone I in Österreich antreten muss. Beck steht seinem Team seit einer Dopingaffäre am Rande des Davis-Cup-Halbfinales 2005 gegen Argentinien, die eine zweijährige Sperre nach sich zog, nicht mehr zur Verfügung.

 

Das zweite Halbfinale zwischen Michael Berrer und Daniel Brands ist eine rein deutsche Angelegenheit. Während Berrer (7) den Belgier Yannick Mertens souverän mit 6:3, 6:4 bezwang, musste Brands beim 7:5, 5:7, 7:6 (11/9) über Philipp Petzschner (4) sogar einen Matchball seines Landsmannes abwehren.

Donnerstag

03. Dezember 2009

Köllerer hält rot-weiß-rote Fahne hoch – nach Sieg über Brown wartet Nieminen

Köllerer hält rot-weiß-rote Fahne hoch – nach Sieg über Brown wartet Nieminen

Daniel Köllerer hält bei den ATP Salzburg Indoors die rot-weiß-rote Fahne hoch! Der als Nummer drei gesetzte Oberösterreicher setzte sich im Viertelfinale des mit 64.000 Euro dotierten Challenger-Turniers gegen den Jamaikaner Dustin Brown in einer ebenso spannenden wie unterhaltsamen Partie mit 7:6 (7/3), 0:6, 6:4 durch. In der Runde der letzten Acht trifft die heimische Nummer zwei nun auf den Finnen Jarkko Nieminen, der den Vorarlberger Martin Fischer mit 6:1, 6:3 besiegte.

 

Die unkonventionelle Spielweise von Rastaman Brown gab Köllerer einiges aufzulösen. Nachdem der Welser den ersten Satz im Tiebreak gewonnen hatte, gab er den zweiten nach einem frühen Break schnell verloren. „Da habe ich Kraft für den dritten Satz gespart, in dem ich noch einmal alles hineingelegt habe“, meinte Köllerer, der in dieser Partie in manchen Szenen auch dem „Crazy Dani“ freien Lauf ließ und sich mehrmals sowohl mit dem Schiedsrichter als auch dem Personal an den Linien anlegte.

 

Im Entscheidungssatz nahm Köllerer seinem Gegner den Aufschlag zum 4:3 ab. Beim Stand von 5:4 musste er bei eigenem Service noch einen Breakball abwehren. Nachdem diese Gefahr gebannt war, verwertete Köllerer nach 2:03 Stunden den ersten Matchball zum Sieg. „Das war heute keine überragende Leistung, aber ich bin froh, dass ich die Partie gewonnen habe. Ich muss ehrlich sagen, dass sich Brown unglaublich entwickelt hat und ein völlig verrücktes Tennis spielt. Er gibt dem Gegner überhaupt keinen Rhythmus, und der Aufschlag ist ein Wahnsinn“, rang Köllerer die Leistung des Weltranglisten-146. Respekt ab.


Am Freitag kommt es in der Salzburgarena nicht vor 18.00 Uhr im Viertelfinale gegen Jarkko Nieminen zur Neuauflage des Erstrundenduells bei der Bank Austria TennisTrophy in der Wiener Stadthalle, das Köllerer Ende Oktober mit 6:1, 6:2 klar für sich entschieden hat. „Nachdem ich heute auf der Stelle getreten bin, hoffe ich, dass ich gegen Nieminen wieder ein, zwei Schritte nach vorne machen kann. Nach dem Sieg in Wien gehe ich mit einem guten Gefühl in dieses Match“, sagte Köllerer.

 

Für Martin Fischer war der als Nummer acht gesetzte Finne im Achtelfinale eine Nummer zu groß. „Auf alles, was ich probiert habe, hat er eine passende Antwort gehabt. Er hat nahezu fehlerlos gespielt und war heute einfach der bessere Spieler“, urteilte Fischer, dem sein Japan-Trip in den beiden vergangenen Wochen noch sichtlich in den Knochen steckte.

 

Pech hatte der topgesetzte Israeli Dudi Sela, der wegen einer Erkrankung zum fälligen Achtelfinale gegen Yannick Mertens (BEL) ebenso wenig antreten konnte wie sein ebenfalls erkälteter Landsmann Harel Levy gegen Michael Berrer (GER).

Mittwoch

02. Dezember 2009

Auftaktniederlage von Lokalmatador Reissig gegen den Schweizer Bohli

Auftaktniederlage von Lokalmatador Reissig gegen den Schweizer Bohli

Nico Reissig musste sich in der Auftaktrunde der ATP Salzburg Indoors dem Schweizer Stephane Bohli mit 3:6, 3:6 geschlagen geben. Der junge Salzburger kassierte im ersten Satz ein Break und musste im zweiten Durchgang sein Service gleich zweimal abgeben. Das reichte dem solide spielenden Eidgenossen, der in der Vorwoche das Endspiel des Challenger-Turniers in Helsinki erreicht hatte, um zu einem ungefährdeten Erfolg zu kommen. Bohli spielt am Donnerstag im Achtelfinale gegen den australischen Qualifikanten Rameez Junaid, der sich überraschend gegen den als Nummer sechs gesetzten Polen Lukasz Kubot mit 7:6(6), 6:4 durchsetzte.

Mittwoch

02. Dezember 2009

Nach Blitzsieg über Ignatik drückte Köllerer Red Bull Salzburg die Daumen

Nach Blitzsieg über Ignatik drückte Köllerer Red Bull Salzburg die Daumen

Mit einer starken Vorstellung zog Daniel Köllerer in das Achtelfinale der mit 64.000 Euro dotierten ATP Salzburg Indoors ein. Der als Nummer drei gesetzte Oberösterreicher fertigte Uladzimir Ignatik in 69 Minuten mit 6:1, 6:2 ab. Der Welser überzeugte gegen den 19-jährigen Weißrussen, der in der Vorwoche das Challenger-Turnier in Toyota City (JPN) gewonnen hatte, mit druckvollem und variantenreichem Spiel.

 

„Für das erste Match bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ich musste mich erst auf die Verhältnisse einstellen, da ich vor der Partie kein einziges Mal auf diesem Platz trainiert habe. Ich stecke mitten im Aufbau für die kommende Saison und war zuletzt mehr in der Kraftkammer als auf dem Tennisplatz“, meinte der Weltranglisten-76., ehe er von der Salzburgarena in Richtung Fußballstadion düste, um ebenso wie Stefan Koubek den Europa-League-Schlager zwischen Red Bull Salzburg und Lazio Rom live mitzuerleben.

Im Achtelfinale bekommt es Köllerer am Donnerstag nicht vor 14.30 Uhr mit dem Deutsch-Jamaikaner Dustin Brown zu tun. Der Tennis-Rastaman hat eine bärenstarke zweite Saisonhälfte gespielt und weist derzeit mit Position 146 sein bisher bestes ATP-Ranking auf. „Das wird eine schwere Partie, aber ich werde alles auf dem Platz lassen, um das Match zu gewinnen“, versprach Köllerer.

Mittwoch

02. Dezember 2009

Frühes Aus für Koubek – Kärntner fliegt zum Training mit Federer nach Dubai

Frühes Aus für Koubek – Kärntner fliegt zum Training mit Federer nach Dubai

Stefan Koubek verlor die am Dienstag wegen eines Platzfehlers, der nach einer Nachtschicht bis 3.30 Uhr in der Früh behoben werden konnte, nach dem ersten Satz unterbrochene Erstrundenpartie bei den ATP Salzburg Indoors gegen den als Nummer vier gesetzten Deutschen Philipp Petzschner mit 4:6, 2:6. Der Kärntner musste in der „Verlängerung“ am Mittwoch gleich im ersten Game des zweiten Satzes seinen Aufschlag abgeben und stand damit gegen den Wien-Sieger des Vorjahres mit dem Rücken zur Wand. Ein weiterer Serviceverlust zum 2:5 besiegelte die Zweisatz-Niederlage von Koubek bei dem mit 64.000 Euro dotierten Challenger-Turnier.

 

„Aufschlag und Return haben weder gestern noch heute funktioniert. Daher hatte ich Probleme, überhaupt in die Ballwechsel hineinzukommen. Philipp hat in dieser Partie gezeigt, welch großes Potenzial in ihm steckt“, meinte der Villacher, der mit dieser Niederlage die letzte Chance in diesem Jahr auf eine Verbesserung in der Weltrangliste vergab. Die aktuelle Nummer 136 im ATP-Ranking wird nun einige Tage pausieren, ehe er am 14. Dezember 2009 zur Saisonvorbereitung mit dem Weltranglisten-Ersten Roger Federer nach Dubai fliegen wird.

 

„Ich habe mir für den Herbst eine Top-100-Platzierung und einen Fixplatz für die Australian Open zum Ziel gesetzt. Ich habe in den vergangenen Wochen nicht schlecht gespielt, aber öfters gegen Spieler verloren, die dann im Finale waren oder das Turnier sogar gewonnen haben. Das hat auch mental Kraft gekostet, weil ich mich selbst unter Druck gesetzt habe. Aber ich will es mir noch einmal beweisen. Das Ziel Top 100 habe ich noch nicht aus den Augen verloren“, gab sich Koubek trotz der Niederlage in Salzburg kämpferisch.

Weihnachten wird der Österreicher in diesem Jahr in den Arabischen Emiraten verbringen, denn vom Training mit Superstar Federer wird Koubek Anfang Jänner gleich weiter zum Saisonauftakt beim ATP-Turnier in Doha reisen. „Ich habe noch eine kleine Chance auf eine Wildcard für den Hauptbewerb. Sollte es damit nicht klappen, dann spiele ich in Doha ebenso Qualifikation wie danach bei den Australian Open.“ Viel weiter ist die Saisonplanung für 2010 allerdings noch nicht gediehen. Koubek: „Wie es nach Melbourne weitergeht, hängt vom dortigen Abschneiden ab.“

 

Bisher einziger Österreicher in Runde zwei bei den ATP Salzburg Indoors ist der Vorarlberger Martin Fischer, der in einem reinen ÖTV-Duell den Oberösterreicher Marco Mirnegg mit 6:4, 6:4 besiegte. Für den Vorarlberger Philipp Oswald (4:6, 4:6 gegen den Deutschen Michael Berrer) und den Steirer Max Raditschnigg (3:6, 2:6 gegen den Slowenen Grega Zemlja) kam hingegen das Aus.

Dienstag

01. Dezember 2009

Koubek-Match abgebrochen – Dienstag-Tickets für Mittwoch-Spiele gültig

Koubek-Match abgebrochen – Dienstag-Tickets für Mittwoch-Spiele gültig

Zu einem nicht alltäglichen Spielabbruch ist es am Dienstagabend beim Erstrundenspiel von Stefan Koubek gegen den als Nummer vier gesetzten Deutschen Philipp Petzschner bei den ATP Salzburg Indoors in der Salzburgarena gekommen! Einige unter dem Rebound-Ace-Belag verlegte Holzplatten hatten sich verschoben. Noch vor Beginn des Matches wurde versucht, die dadurch entstandenen Spalten mit Silikon zu füllen. Das Spiel konnte zunächst auch mit einiger Verzögerung beginnen, doch nachdem die Verletzungsgefahr für beide Akteure zu groß wurde, entschlossen sich Supervisor Hans-Jürgen Ochs und Turnierdirektor Edwin Weindorfer nach dem ersten Satz, den Petzschner mit 6:4 für sich entschieden hatte, zum Abbruch.

 

„Die Sicherheit der Spieler hat absolute Priorität. Wir werden die ganze Nacht hindurch arbeiten, um den Platz wieder in spielfähigen Zustand zu bringen“, sagte Weindorfer. Da neben dem Koubek-Match auch die Partien von Nicolas Reissig (AUT) gegen Stephane Bohli (SUI) und Max Raditschnigg (AUT) gegen Grega Zemlja (SLO) verschoben werden mussten, sind die Dienstag-Tickets auch für ALLE Mittwoch-Spiele gültig!

Dienstag

01. Dezember 2009

In einem Match zum Fanliebling – Brown spielt in Salzburg den Tennis-Reggae

In einem Match zum Fanliebling – Brown spielt in Salzburg den Tennis-Reggae

Der Hauptbewerb der ATP Salzburg Indoors ist zwar erst einen Tag alt, doch das mit 64.000 Euro dotierte Challenger-Turnier hat bereits seinen erklärten Publikumsliebling. Die Rede ist vom Deutsch-Jamaikaner Dustin Brown, der am Montag Lukas Rosol (CZE) in 52 Minuten mit 6:2, 6:3 vom Platz gefegt und dabei die Zuschauer mit seiner unkonventionellen Spielweise begeistert hat.

 

Der am kommenden Dienstag 25 Jahre alt werdende Brown, der einen jamaikanischen Vater und eine deutsche Mutter hat, donnerte seinem tschechischen Gegner nicht weniger als 13 Asse ins Feld – und das mit Geschwindigkeiten weit jenseits von 200 Stundenkilometern. Viel mehr als das gelbe Schuhband am rechten Fuß und das orange am linken stört seine Gegner, dass ihnen Brown, der bis zum Alter von elf Jahren bei seiner Mutter in Celle gelebt hat, durch ständige Tempowechsel keinen Rhythmus gibt.

 

Die Spielstärke des Rastaman, dessen Haarpracht den Rücken komplett bedeckt, musste zuletzt auch Stefan Koubek anerkennen, der sich dem 1,96 Meter großen „Kanonenaufschläger“ bei den Challenger-Turnieren in Eckental und Aachen jeweils in der ersten Runde geschlagen geben musste. „Manche Spieler kenne ich schon recht gut. Gegen die weiß ich auch, wie ich spielen muss. Gegen andere wiederum habe ich keine Erfahrung, da verlasse ich mich dann auf meine Intuition“, erzählt Brown, der bei heimatlichen Discotouren in Montego Bay auch schon mit Sprint-Superstar Usain Bolt um die Häuser zog.

 

Zu Jahresbeginn stand der Jamaikaner in der Weltrangliste noch auf Position 494, am Montag erreichte er mit Platz 146 sein bisher bestes Ranking. „Ich wollte mich in diesem Jahr soweit verbessern, dass ich ab der kommenden Saison fix in die Challenger-Turniere reinkomme. Aber nachdem es zuletzt so gut gelaufen ist, werde ich es ab dem nächstem Jahr vermehrt mit den Qualifikationen auf der ATP-Tour versuchen“, hat sich Brown nach seiner Leistungsexplosion neue Ziele gesetzt. Der Mann mit dem Tennis-Reggae im Blut startete im vergangenen halben Jahr voll durch, triumphierte beim Challenger in Samarkand (UZB) und stand in Almaty (KAZ) sowie Karlsruhe, Eckental und Aachen (alle GER) jeweils im Endspiel.

 

Sollte Daniel Köllerer am Mittwoch seine Auftaktpartie gegen den Weißrussen Uladzimir Ignatik gewinnen, käme es am Donnerstag in der Salzburgarena zum großen Showdown zwischen dem als Nummer drei gesetzten Oberösterreicher und Brown. „Ich kenne Daniel schon aus der Zeit, in der er in Jamaika noch Future-Turniere gespielt hat. Ich habe außerhalb des Platzes überhaupt kein Problem mit ihm, aber ich weiß nicht, wie er auf dem Platz reagiert, sollten wir hier wirklich gegeneinander spielen“, blickt Brown einem möglichen Duell mit dem Heißsporn aus Wels gelassen entgegen.

Montag

30. November 2009

Österreichische Tennis-Festspiele in Salzburg – acht ÖTV-Asse greifen an!

Österreichische Tennis-Festspiele in Salzburg – acht ÖTV-Asse greifen an!

Aus rot-weiß-roter Sicht geht es in den kommenden beiden Tagen bei dem mit 64.000 Euro dotierten Challenger-Turnier im Rahmen der ATP Salzburg Indoors so richtig zur Sache. Sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch hämmern in der Salzburgarena jeweils vier ÖTV-Asse in ihren Erstrunden-Partien die Filzkugeln übers Netz!

 

Der Knüller am Dienstag heißt Stefan Koubek gegen Philipp Petzschner, der nicht vor 17.00 Uhr beginnt. Der Kärntner geht mit guten Erinnerungen gegen den Deutschen auf den Platz, hat er doch im Mai dieses Jahres in Kitzbühel gegen den Wien-Sieger 2008 gewonnen. „Es wird schwer, aber es ist gut zu wissen, dass ich ihn schon geschlagen habe“, stellt sich der Villacher auf einen harten Schlagabtausch ein.

 

Philipp Petzschner, der Koubek zu seinen engsten Freunden auf der ATP-Tour zählt, wird übrigens in der kommenden Saison gemeinsam mit der heimischen Nummer eins Jürgen Melzer nach dessen Trennung von Julian Knowle Doppel spielen. „Ich werde in Zukunft auch mit Jürgens Physiotherapeuten Jan Velthuis und mit seinem Konditionstrainer Michael Buchleitner zusammenarbeiten. Bei den Trainern gehen wir jedoch weiterhin eigene Wege“, verriet die Nummer 80 der Weltrangliste, die am Dienstag von einem Fanclub aus Piding unterstützt wird. „Für den dortigen Club, der einen Steinwurf von Salzburg entfernt ist, habe ich vor einigen Jahren gemeinsam mit Stefan in der deutschen Bundesliga Meisterschaft gespielt“, so Petzschner.

 

Im Anschluss an die Partie Koubek gegen Petzschner hat dann der Salzburger Lokalmatador Nico Reissig seinen großen Auftritt. Der 20-Jährige bekommt es mit dem Schweizer Stephane Bohli zu tun, der sich in der Vorwoche mit dem Erreichen des Finales beim Challenger-Turnier in Helsinki in der Weltrangliste von Platz 183 auf Position 155 verbessert hat. „Ich habe heuer mit dem Argentinier Brzezicki schon einen Spieler geschlagen, der auf Rang 156 im Ranking gestanden ist. Das hat mir gezeigt, dass ich auch auf diesem Level mithalten kann. Ich hoffe auf die stimmkräftige Unterstützung durch das Publikum“, richtete Reissig einen Appell an die Salzburger Tennisfans, ihn bei seinem „Heimspiel“ kräftig anzufeuern.

 

Als erster Österreicher ist am Dienstag in der dritten Partie nach 11.00 Uhr der Niederösterreicher Andreas Haider-Maurer gegen den Finnen Jarkko Nieminen im Einsatz. Im letzten Match des Tages trifft der Steirer Max Raditschnigg auf den Slowenen Grega Zemlja. Am Mittwoch spielt der als Nummer drei gesetzte Oberösterreicher Daniel Köllerer ab 16.30 Uhr gegen Uladzimir Ignatik (BLR). „Wir haben diese Partie so angesetzt, dass die Zuschauer zuerst Köllerer in der Salzburgarena und danach das Fußball-Match Red Bull Salzburg gegen Lazio Rom sehen können“, erklärt Turnierdirektor Edwin Weindorfer.

Montag

30. November 2009

Koubek erwischte mit Petzschner einen harten Brocken – Reissig gegen Bohli

Koubek erwischte mit Petzschner einen harten Brocken – Reissig gegen Bohli

Die „Schlacht der Geschlechter“ ist geschlagen! Nach dem 6:3, 6:2 von Thomas Muster im Duell mit Sybille Bammer konzentriert sich das Geschehen in der Salzburgarena jetzt voll auf das mit 64.000 Euro dotierte Challenger-Turnier, das mit sieben Top-100-Spielern glänzend besetzt ist. Einige der neun bei den ATP Salzburg Indoors im Hauptbewerb stehenden Österreicher bekamen bei der am Sonntag vorgenommenen Auslosung gleich für die Auftaktrunde ganz harte Brocken vorgesetzt.

 

So bekommt es Stefan Koubek am Dienstag mit dem als Nummer vier gesetzten Deutschen Philipp Petzschner (ATP-Rang 81) zu tun. Gegen den Wien-Sieger des Vorjahres hat der Kärntner heuer in Kitzbühel in zwei Sätzen gewonnen. „Mit dem Sieg in der Wiener Stadthalle hat sich Petzschner auch bei uns einen Namen gemacht. Natürlich ist das ein recht schweres Los, aber ich habe gegen ihn auch schon gewonnen“, meinte Koubek, der in der aktuellen Weltrangliste auf Platz 141 zu finden ist.

 

Der Vorarlberger Philipp Oswald (ATP-214) erwischte mit dem als Nummer sieben gesetzten Michael Berrer ebenfalls einen Deutschen, der zuletzt stark ansteigende Form gezeigt hat. Der „Bulle aus Stuttgart“ – wie der 100-Kilo-Mann mit Weltranglisten-Position 100 auch genannt wird – hat vor einer Woche bei seinem Triumph beim Challenger-Turnier in Bratislava im Viertelfinale Stefan Koubek aus dem Weg geräumt. Auch der Niederösterreicher Andreas Haider-Maurer (ATP-164) wird alle Hände voll zu tun haben, um gegen den Finnen Jarkko Nieminen (ATP-112) bestehen zu können.

 

Daniel Köllerer (ATP-75) – als Nummer drei der einzige gesetzte ÖTV-Spieler – trifft am Mittwoch auf den 19-jährigen Weißrussen Uladzimir Ignatik (ATP-258), der als Visitenkarte den Turniersieg beim Challenger in Toyota (JPN) mit nach Salzburg nimmt. Zu einem rein österreichischen Duell kommt es in der Partie zwischen dem Vorarlberger Martin Fischer und dem Oberösterreicher Marco Mirnegg, der mit einer Wildcard in den Hauptbewerb gekommen ist. Fischer, der zuletzt in Japan mit einem Finale (Yokohama) und einem Semifinale (Toyota) viel Selbstvertrauen getankt hat, ist in diesem Match zu favorisieren.

 

Dem Salzburger Lokalmatador Nicolas Reissig (ATP-539) steht gegen den Schweizer Stephane Bohli (ATP-183) eine harte Bewährungsprobe bevor. Der wie Reissig ebenfalls mit einer Wildcard bedachte Steirer Max Raditschnigg ist gegen den Slowenen Grega Zemlja Außenseiter. Als erster Österreicher ist am Montag der Tiroler Rainer Eitzinger gegen Harel Levy (ISR) im Einsatz. Neue Nummer eins des Turniers ist nach der krankheitsbedingten Absage des Deutschen Philipp Kohlschreiber mit Dudi Sela ebenfalls ein Akteur aus Israel. Die Nummer 43 der Weltrangliste spielt zum Auftakt gegen den Tschechen Robin Vik.

Sonntag

29. November 2009

Sieg von Thomas Muster gegen Sybille Bammer im Duell der Geschlechter

Sieg von Thomas Muster gegen Sybille Bammer im Duell der Geschlechter

Triumph von Thomas Muster über Sybille Bammer beim Kampf der Geschlechter! Die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste setzte sich am Samstag vor 3000 Zuschauern in der Salzburgarena nach einer Spielzeit von 1:21 Stunden gegen die derzeit beste heimische Spielerin mit 6:3, 6:2 durch und sicherte sich damit den 100.000-Dollar-Jackpot.

Freitag

27. November 2009

Muster oder Bammer – wer knackt den Jackpot beim Kampf der Geschlechter?

Muster oder Bammer – wer knackt den Jackpot beim Kampf der Geschlechter?

Noch ehe Sybille Bammer am Freitagnachmittag das erste Mal in der Salzburgarena trainierte, hatte ihr Kontrahent die Vorbereitungen für das morgige Duell um 100.000 US-Dollar bereits abgeschlossen. Für Thomas Muster stand nach der insgesamt dritten Trainingseinheit heute Vormittag nur noch Regeneration auf dem Programm. Zu diesem Zweck hat der frühere Weltranglisten-Erste mit Raimund Stelzl sogar seinen Masseur aus Graz nach Salzburg mitgenommen.

 

„Das gehört ganz einfach zu einer professionellen Vorbereitung dazu. Man muss auf seinen Körper schauen, wenn man nach einer längeren Pause wieder stärkeren Belastungen ausgesetzt ist“, sagte Muster, der am Freitagnachmittag gemeinsam mit Bammer und dem ehemaligen Red-Bull-Salzburg-Fußballer Markus Schopp, der anstelle des verhinderten Marc Janko bei diesem PR-Termin einsprang, das Wintertennis-Fest im Rahmen der ATP Salzburg Indoors eröffnete.

 

Während Muster kein Hehl daraus macht, dass er sich den reichlich gefüllten Jackpot holen will, gibt sich Bammer vor dem Match gegen ihr Jugendidol gewohnt bescheiden. „Als ich ein Kind war, habe ich Thomas verehrt. Ich freue mich schon sehr darauf, dass ich gegen mein Vorbild spielen kann. Klar ist er der Favorit, aber ich werde alles daransetzen, um mein bestes Tennis zu zeigen. Ich hoffe, das gelingt mir. Dann wird man sehen, was dabei herauskommt“, sagte die derzeit beste heimische Tennisspielerin.

 

Am Tag des großen Duells zwischen Muster und Bammer geht es in der Salzburgarena Schlag auf Schlag: Um 11.00 Uhr findet ein Match der ersten Qualifikationsrunde des ATP-Challenger-Turniers statt. Um 14.00 Uhr zeigt der spanische Tennis-Künstler Emilio Alvarez in seiner Tennisshow jede Menge Tricks, ehe um 15.30 Uhr der Countdown für den Kampf der Geschlechter beginnt. Dabei wird Ö3-Moderator Robert Kratky nicht nur die Lieblingssongs der beiden Protagonisten präsentieren, sondern mit Interviews und Einspielungen auch für ein spannendes „Warm Up“ sorgen. Um 16.00 Uhr marschieren Muster und Bammer dann in die Arena ein. TICKETS SIND AM SAMSTAG AN DER TAGESKASSA NOCH ERHÄLTLICH!

 

Das Match sorgt nicht nur unter den Tennisfans für hitzige Diskussionen, es weckt auch Interesse bei Stars aus anderen Sportarten. So haben sich der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, Slalom-Olympiasieger Thomas Stangassinger und der ehemalige heimische Fußball-Teamtorwart Otto Konrad angesagt. Der Kärntner Stefan Koubek, der beim ATP-Challenger aufschlagen wird, kommt bereits am Samstag nach Salzburg, um das Match live miterleben zu können. Mit der Tirolerin Patricia Mayr, eine erklärte Muster-Verehrerin, lässt sich auch die aktuelle heimische Nummer zwei der Tennisdamen die Partie nicht entgehen.

Freitag

27. November 2009

Thomas Muster rückte mit zwölf Rackets zum Training in der Salzburgarena an

Thomas Muster rückte mit zwölf Rackets zum Training in der Salzburgarena an

Thomas Muster blieb es vorbehalten, die ersten Bälle auf dem Rebound-Ace-Belag in der Salzburgarena zu schlagen, auf dem er sich am Samstag (16.00 Uhr) im Kräftemessen um 100.000 Dollar mit Sybille Bammer duellieren wird. Wie ernst die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste die Vorbereitung auf den Vergleich Mann gegen Frau nimmt, zeigt die Tatsache, dass er bereits eine Stunde vor Trainingsbeginn in der Halle eintraf und ein fast halbstündiges Aufwärmprogramm abspulte, ehe er mit Sparringpartner Patrick Schmölzer die Bälle über das Netz hämmerte.

 

Zwei TV-Teams und eine Handvoll Journalisten waren dann Zeugen einer 90-minütigen Session, an deren Ende Muster ein T-Shirt und einen Sweater durchgeschwitzt hatte. Der French-Open-Triumphator 1995 und 44-fache ATP-Turniersieger nützte das Training auch zu einem umfassenden Schlägertest, hat er doch nicht weniger als zwölf Rackets mit nach Salzburg genommen!

 

„Das war ein erstes Kennenlernen des Platzes, der zwar noch etwas langsam, aber fair ist. Es ist in diesem Training auch darum gegangen, dass ich mich an das Licht gewöhne, denn damit hängt auch der Ballwurf zusammen. Die raue Oberfläche nimmt ein wenig den Speed weg. Das ist beim Service für Sybille sicher kein Nachteil, da ich ohnehin nicht der schärfste Aufschläger bin. In Summe war es ein guter erster Test“, urteilte Muster, der am Donnerstagabend noch ein zweites Mal auf dem Platz stand und den Center Court für ein weiteres Training am Freitagvormittag reservierte.

 

Sybille Bammer holt sich unterdessen zu Hause in Oberösterreich den letzten Schliff für das Match gegen ihr Jugendidol und trainiert in Linz mit Markus Egger – wie Muster ein Linkshänder. Mit den Verhältnissen in der Salzburgarena wird sich Österreichs derzeit beste Tennisspielerin erstmals am Freitagnachmittag vertraut machen. Zuvor haben Bammer und Muster mit dem Top-Torjäger von Red Bull Salzburg, Marc Janko, noch einen gemeinsamen Auftritt bei der Eröffnung des Wintertennis-Fests, das im Rahmen der ATP Salzburg Indoors auf dem Areal vor der Salzburgarena vom 27. bis 29. November sowie vom 3. bis 6. Dezember 2009 erstmals stattfindet.

 

Dabei kommt es am morgigen Freitag ab 14.30 Uhr zur Weltpremiere im Snow-Tennis, wird doch zum ersten Mal ein Tennisplatz aus Schnee gebaut, auf dem die Kids die Möglichkeit haben, mit den drei Superstars einige Bälle zu schlagen. Zudem gibt es Autogramme von Bammer, Muster und Janko sowie einen grimmigen „Auftritt“ der Original Salzburger Brauchtumsperchten. Das Wintertennis-Fest hat für die jüngsten Tennisfans darüber hinaus ein Ketten- und ein Kinderkarussell zu bieten.

Freitag

20. November 2009

Mit israelischem Davis-Cup-Helden Dudi Sela acht Top-100-Spieler in Salzburg

Mit israelischem Davis-Cup-Helden Dudi Sela acht Top-100-Spieler in Salzburg

Während die Diskussionen um den Ausgang des Duells zwischen Thomas Muster und Sybille Bammer um 100.000 US-Dollar am 28. November 2009 in der Salzburgarena immer hitziger geführt werden, wird auch das Starterfeld für das im Rahmen der ATP Salzburg Indoors stattfindende Challenger-Turnier immer hochkarätiger. Mit dem aktuellen Weltranglisten-45. Dudi Sela (ISR) haben die Veranstalter Edwin Weindorfer und Herwig Straka nach dem Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP-27) bereits den zweiten Top-50-Spieler für das mit 64.000 Euro dotierte Turnier verpflichtet.

 

Damit hat sich die Zahl der Akteure aus dem Kreis der 100 besten Tennisspieler der Welt, die in Salzburg zum Racket greifen werden, auf acht erhöht! Neben Kohlschreiber und Sela gehören derzeit auch Florian Mayer (GER/62), Daniel Köllerer (AUT/76), der Wien-Sieger des Vorjahres Philipp Petzschner (GER/81), Jarkko Nieminen (FIN/84), Lukasz Kubot (POL/89) und Karol Beck (SVK/90) den Top 100 an.

 

„Mit dem Duell zwischen Thomas Muster und Sybille Bammer werden die ATP Salzburg Indoors mit einem Paukenschlag eröffnet. Nach diesem Kräftemessen, das allseits bereits mit Spannung erwartet wird, werden die Tennisfans beim Challenger-Turnier aber noch weitere acht Tage Weltklasse-Tennis erleben“, freut sich Weindorfer über das exzellente Starterfeld. „Wir hoffen natürlich, dass die Österreicher Daniel Köllerer, Stefan Koubek und Nico Reissig die Herausforderung annehmen und sich gegen die starke internationale Konkurrenz gut in Szene setzen können“, erklärt Straka.

 

Spätestens seit seinen sensationellen Erfolgen im Davis Cup genießt Dudi Sela in seiner Heimat Kultstatus. Im Jahr 2007 führte der Rechtshänder seine Farben zu einem 3:2-Triumph über Chile und damit in die Weltgruppe, wobei Sela zwei Punkte zum Sieg beisteuerte und die alles entscheidende Partie in einem Fünfsatz-Thriller gegen Fernando Gonzalez für sich entschied. Heuer sorgte Sela für einen sporthistorischen Erfolg, indem er mit seinem Team erstmals das Semifinale im Davis Cup erreichte. In der Auftaktrunde besiegte Israel dank zweier Fünfsatzerfolge Selas über Andreas Vinciguerra (11:9 im letzten Satz) und Thomas Johansson Schweden mit 3:2. In beiden Partien drehte der 24-Jährige jeweils einen 1:2-Satzrückstand um. Nach einem sensationellen 4:1-Heimsieg über Russland stand Israel im Semifinale des prestigeträchtigen Mannschaftsbewerbes, in dem dann jedoch bei Spanien mit 1:4 Endstation war.

 

Auf der ATP World Tour steht für Sela als bestes Resultat der Finaleinzug im Vorjahr in Peking zu Buche. In der laufenden Saison erreichte er das Semifinale in Memphis und das Achtelfinale in Wimbledon. Seine beste Platzierung im ATP-Ranking datiert mit Position 29 aus dem Juli dieses Jahres.

Mittwoch

18. November 2009

Muster schont vorm Duell mit Bammer weder sich noch seinen Sparringpartner

Muster schont vorm Duell mit Bammer weder sich noch seinen Sparringpartner

Muster: "Ich habe im Tennis ja schon alles erlebt, ein Duell Mann gegen Frau war allerdings noch nicht dabei.“

Salzburg, 18. November 2009. – Seit Montag der Vorwoche stöhnt und schwitzt er wieder – die Rede ist von Thomas Muster, der sich seit zehn Tagen in der Tennishalle von Peter Pokorny in Graz-Straßgang auf das Duell gegen Sybille Bammer um den „Jackpot“ von 100.000 US-Dollar am 28. November 2009 im Rahmen der ATP Salzburg Indoors vorbereitet. In den zweistündigen Trainingseinheiten schont der French-Open-Triumphator 1995 und 44-fache ATP-Turniersieger weder sich noch seinen Sparringpartner Patrick Schmölzer.

 

„Von nichts kommt nichts! Ich stehe jetzt den zehnten Tag im Training, und das zehrt schon ein bisschen“, meint die frühere Nummer eins der Weltrangliste. „Ich fahre mit wenig Training nach Salzburg und treffe dort auf eine extrem fitte Sybille Bammer. Das macht diese Partie für mich so interessant. Ich habe im Tennis ja schon alles erlebt, ein Duell Mann gegen Frau war allerdings noch nicht dabei.“

 

Das Training gestaltet der frühere Weltranglisten-Erste derart intensiv, dass Patrick Schmölzer schon mit zahlreichen Blasen auf seiner rechten Schlaghand zu kämpfen hat. „Am Beginn hatte Thomas noch ein wenig Probleme mit seinem Rhythmus, aber mittlerweile hat er den Ball schon wieder extrem gut auf dem Schläger“, urteilt der 25-jährige Steirer, dessen beste Platzierung in der Weltrangliste im November 2007 Position 564 gewesen ist.

 

Wie ernst Muster die Vorbereitung auf das Duell nimmt, beweist auch die Tatsache, dass er in der Vorwoche das Training nicht einmal wegen einer starken Erkältung mit leichtem Fieber unterbrochen hat. „Am Dienstag habe ich mir nach dem Training drei Pullover angezogen und das Fieber herausgeschwitzt. Am Tag danach bin ich wieder auf dem Platz gestanden. Ich habe über die Erkältung einfach drübertrainiert“, erzählt Muster, der sich in Graz auf einem schnellen Teppich vorbereitet. Damit stellt er sich auf den Boden in Salzburg ein, wo auf einem ebenfalls recht „zügigen“ Hartplatz gespielt wird – dem Lieblingsbelag von Sybille Bammer übrigens, die sich mit Coach Jürgen Waber in Linz den letzten Schliff für das Kräftemessen mit Muster holt.

 

Auf die Besucher wartet am 28. November 2009 rund um das Duell ein mit zahlreichen Höhepunkten gespicktes Programm. Ab 11.00 Uhr steht eine Partie der ersten Qualifikationsrunde des ATP-Challengers auf dem Programm. Ab 14.30 Uhr wird der ehemalige spanische Weltklassespieler Emilio Alvarez eine einzigartige Tennis-Show abziehen, ehe ab 15.30 Uhr Ö3-Moderator Robert Kratky die Tennisfans auf das Duell einstimmen wird. Um 16.00 Uhr werden dann Sybille Bammer und Thomas Muster zu den Klängen ihrer Lieblingshits den Center Court in der Salzburgarena betreten.

Mittwoch

18. November 2009

Weltklassefeld mit sieben Top-100-Spielern bei ATP-Challenger in Salzburg

Weltklassefeld mit sieben Top-100-Spielern bei ATP-Challenger in Salzburg

Das Duell zwischen Thomas Muster und Sybille Bammer im Rahmen der ATP Salzburg Indoors am 28. November 2009 in der Salzburgarena rückt mit Riesenschritten näher.

Angesichts des satten Preisgeldes von 100.000 US-Dollar ist die Zeit des Sprücheklopfens vorbei. Für die beiden Protagonisten geht es in den nächsten zwei Wochen darum, sich für den brisanten Kräftevergleich in Hochform zu bringen.

 

Das Aufeinandertreffen der früheren Nummer eins der Weltrangliste und der derzeit besten heimischen Spielerin ist der Auftakt zu einem Sport-Festival in Salzburg, das mit neun Tagen Weltklassetennis aufwarten kann. Dafür haben die beiden Veranstalter Edwin Weindorfer und Herwig Straka mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld bei dem vom 28. November bis 6. Dezember 2009 stattfindenden ATP-Challengerturnier gesorgt, das mit sieben Top-100-Stars hervorragend besetzt ist.

 

Die Nummer eins ist mit dem Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP-Rang 26) der Sieger zweier Turniere auf der ATP World Tour (München 2007, Auckland 2008). Auf der vorläufigen Setzliste scheinen zudem so bekannte Namen wie Florian Mayer (GER/64), Daniel Köllerer (AUT/74), Karol Beck (SVK/78), der vorjährige Wien-Sieger Philipp Petzschner (GER/81), die beiden US-Boys Kevin Kim (90) und Michael Russell (100) sowie Daniel Brands (GER/106) auf.

 

Der Kärntner Stefan Koubek (ATP-Rang 119) und der frühere Weltranglisten-13. Jarkko Nieminen (FIN), der aktuell auf Position 109 aufscheint, sind in diesem starken Feld nicht einmal gesetzt. Gleiches gilt für die Deutschen Björn Phau und Michael Berrer, den Polen Lukasz Kubot, den Spanier Ivan Navarro, den Kasachen Andrey Golubev oder den Inder Somdev Devvarman, der zu Beginn dieses Jahres bei seinem ATP-Heimturnier in Chennai sensationell das Finale erreicht hat.

 

„Der Cut Off von 154 zeigt, wie stark das Turnier besetzt ist. Wir werden viele spannende Spiele auf höchstem Niveau erleben“, ist Edwin Weindorfer überzeugt. Für die Akteure, die im ATP-Ranking um Platz 100 stehen, geht es zudem um ein Ticket für die Australian Open, für die Mitte Dezember Nennschluss ist. „Bei einem guten Abschneiden in Salzburg könnte sich der eine oder andere Spieler seinen Startplatz für Melbourne sichern. Diese Tatsache verleiht dem Turnier noch eine zusätzliche Bedeutung“, erklärt Straka.

 

Mit Köllerer, Koubek und dem Salzburger Nico Reissig, der eine Wildcard erhält, ist Österreich vorerst mit drei Spielern im Hauptbewerb vertreten. Zu den Kandidaten für die weiteren zu vergebenden „Freikarten“ zählen die ÖTV-Spieler Andreas Haider-Maurer, Rainer Eitzinger, Philipp Oswald und Martin Fischer.

Mittwoch

04. November 2009

Köllerer wird mit spektakulärem Tennis begeistern

Köllerer wird mit spektakulärem Tennis begeistern

Landeshauptmann Stellvertreter David Brenner: „Salzburg soll ein Fixpunkt im Kalender der ATP World Tour werden“

Salzburg, 3. November 2009.„Die Landesregierung hat es sich zum strategischen Ziel gesetzt, attraktive Sport-Großveranstaltungen internationalen Formats nach Salzburg zu holen", erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter und Sportreferent David Brenner. Man wolle den Boden für ein Turnier der ATP World Tour aufbereiten. „Herrentennis soll prominent und langfristig in der Stadt Salzburg positioniert und so zu einem Fixpunkt im Turnierkalender der ATP World Tour werden", so Brenner.

 

Und während das Duell zwischen Thomas Muster und Sybille Bammer ein einmaliges Event bleiben wird, soll laut den Veranstaltern der ATP Salzburg Indoors, Herwig Straka und Edwin Weindorfer, das vom 28. November bis 6. Dezember 2009 stattfindende ATP-Challenger-Turnier zu einer fixen Einrichtung werden.

 

Straka und Weindorfer leiten federführend auch die ATP-Turniere in Wien und Stuttgart und arbeiten gerade daran, ein attraktives Spielerfeld nach Salzburg zu bringen. Jüngster Coup ist das Engagement von Daniel Köllerer, der nach Philipp Kohlschreiber (GER/ATP-26) und Stefan Koubek (AUT/ATP-115) als dritter Akteur mit klingendem Namen verpflichtet wurde. „Daniel Köllerer begeistert mit seiner spektakulären Art, Tennis zu spielen. Er ist eine große Bereicherung für das Turnier“, stellte Weindorfer dem Weltranglisten-74., der bei den diesjährigen US Open im Match gegen den späteren Sieger Juan Martin Del Potro (ARG) die Fans zu Begeisterungsstürmen hinriss, ein erstklassiges Zeugnis aus. Während es mit dem Deutschen Florian Mayer (ATP-63) und dem US-Boy Kevin Kim (ATP-105) zwei weitere Kandidaten auf den Gewinn des Siegerschecks gibt, geht es für den Salzburger Nico Reissig vor allem darum, Erfahrung zu sammeln.

 

Der Tennissport ist in Salzburg wieder im Aufwind, die Mitgliedszahlen in den 96 Vereinen des Salzburger Tennisverbandes nehmen nach Jahren der Stagnation oder des Rückgangs wieder zu. „Derzeit gibt es rund 20.000 Aktive im Salzburger Tennissport“, erläutert Brenner. Die ATP Salzburg Indoors böten eine doppelte Chance: „Aus sportpolitischer Sicht lenkt ein internationales Top-Event immer Aufmerksamkeit auf die jeweilige Sportart. Gemeinsam mit dem Salzburger Tennisverband erhoffe ich mir so einen weiteren Schub für den Tennissport in Salzburg, ausgelöst durch die nachhaltige Positionierung eines ATP-Turniers.“

 

Hinzu kommt für Brenner der wirtschaftliche und touristische Aspekt: „Salzburg steht in der Auslage, nicht nur durch seine kulturellen Highlights, sondern dank TV-Übertragungen in ORF und DSF auch durch perfekt organisierte und inszenierte Sport-Großveranstaltungen. Die ATP Salzburg Indoors werden in einer touristisch schwachen Zeit auch für bis zu 5.000 zusätzliche Nächtigungen sorgen."

 

Mittwoch

04. November 2009

Der Countdown für das Duell läuft

Der Countdown für das Duell läuft

Der Countdown für das Duell läuft – während Bammer bis zu sechs Stunden täglich trainiert, tankt Muster noch in den steirischen Weinbergen Kondition!

 

Salzburg, 3. November 2009. – Die Diskussionen werden hitziger, die Trainingsmethoden ausgefallener, und die Spannung steigt von Tag zu Tag – der Countdown für das mit 100.000 US-Dollar dotierte Duell zwischen Thomas Muster und Sybille Bammer im Rahmen der ATP Salzburg Indoors am 28. November 2009 in der Salzburgarena läuft! Die Tennisfans lässt der Kräftevergleich zwischen der früheren Nummer eins der Weltrangliste und der derzeit besten rot-weiß-roten Tennisdame nicht kalt. Die beiden Protagonisten heizen ihrerseits den brisanten Kräftevergleich noch zusätzlich an, indem sie sich im Ö3-Wecker einen verbalen Schlagabtausch liefern, der bereits einen Vorgeschmack auf den „Kampf der Geschlechter“ bietet.

 

Auf die Tatsache, dass Sybille Bammer in der Vorwoche im Rahmen der Bank Austria TennisTrophy in der Wiener Stadthalle ein Sparring mit Stefan Koubek – wie Muster ebenfalls Linkshänder – absolvierte, um sich auf die Spielweise ihres Kontrahenten einzustellen, konterte der Steirer mit einer ebenso eigenwilligen wie ungewöhnlichen „Trainingsmethode“. Muster tankte Kondition in seinem Weinberg, wo er einige Bäume zu fällen hatte.

 

Neben den notwendigen Arbeiten als Weinbauer nimmt Muster nach der Geburt seines Töchterchens Maxim am 12. Oktober auch die Vaterrolle dermaßen in die Pflicht, dass die Trainingseinheiten auf dem Tennisplatz momentan nur spärlich ausfallen. Im Gegensatz dazu schuftet Bammer bis zu sechs Stunden täglich, um sich für das Duell und in weiterer Folge für die kommende Saison so richtig in Schuss zu bringen. „Sybille ist unglaublich fit und hat ihr Spiel extrem weiterentwickelt. Ich kann Tom nur raten, dass er die Partie nicht auf die leichte Schulter nimmt“, war Stefan Koubek nach dem Training von Bammers Form tief beeindruckt.

 

Was zudem für die Oberösterreicherin spricht, sind die Tatsachen, dass in der Salzburgarena ein schneller Hartplatz aufgelegt und die über zwei Gewinnsätze gehende Partie in einem möglichen dritten Durchgang ohne Tiebreak gespielt wird. „Ich werde jedenfalls bestens vorbereitet in dieses Match gehen und zeigen, dass sich das Damentennis enorm weiterentwickelt hat“, ist Bammer, die am 28. November von einem großen Fanclub nach Salzburg begleitet wird, für die Partie gegen ihr Jugendidol hoch motiviert.

 

Neben Koubek legen auch viele andere Tennis-Experten Muster ans Herz, die Vorbereitungen auf das Duell zu intensivieren, um keine böse Überraschung zu erleben. Auch wenn die Zeit bereits knapp ist, zweifelt der 42-Jährige nicht an seiner Favoritenrolle gegen die 29-jährige Bammer: „Ich werde in den kommenden Tagen das Training forcieren und den 100.000-Dollar-Jackpot knacken.“

Freitag

11. September 2009

Erster Schlagabtausch im Ö3-Wecker

Erster Schlagabtausch im Ö3-Wecker

Erster Schlagabtausch zwischen Sybille Bammer und Thomas Muster! „Schauplatz“ war am Freitag der Ö3-Wecker, in dem der ehemalige Weltranglisten-Erste sein Ziel für das DUELL am Samstag, 28. November 2009, in der Salzburgarena unmissverständlich deklarierte: „Ich werde gegen Sybille gewinnen und die 100.000 Dollar Siegesprämie mit nach Hause nehmen!“ Die Oberösterreicherin ist sich ihrer Außenseiterrolle zwar bewusst, glaubt in diesem „Kampf der Geschlechter“ aber durchaus an ihre Chance: „Ich stehe voll im Turniergeschehen, während Tom nur noch sporadisch zum Racket greift. Das ist ein großes Plus für mich“, konterte die Nummer eins der heimischen Tennis-Ladies.

 

Das DUELL ist der spektakuläre Auftakt der ATP Salzburg Indoors, in deren Rahmen auch ein mit 120.000 Dollar dotierter ATP-Challenger zur Austragung gelangt. Für dieses Turnier vom 28. November bis 6. Dezember 2009 haben die beiden Veranstalter Edwin Weindorfer und Herwig Straka neben dem Kärntner Stefan Koubek auch bereits den starken Deutschen Philipp Kohlschreiber, der derzeit in der Weltrangliste auf Platz 24 zu finden ist, fix verpflichtet. Mittels einer Wild Card wird auch der Salzburger Lokalmatador Nico Reissig beim Challenger mit dabei sein.

 

„Zudem verhandeln wir mit Daniel Köllerer, der zuletzt mit dem Einzug in die dritte Runde der US Open in New York für Schlagzeilen gesorgt und speziell im Match gegen Juan Martin Del Potro die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat“, so Weindorfer.

 

Den Link zum Bericht auf orf.at finden Sie hier:

http://oe3.orf.at/aktuell/stories/388947/

 

Freitag

11. September 2009

Koubek und Kohlschreiber geben ihre Zusage!

Koubek und Kohlschreiber geben ihre Zusage!

Erster Schlagabtausch zwischen Sybille Bammer und Thomas Muster! „Schauplatz“ war am Freitag der Ö3-Wecker, in dem der ehemalige Weltranglisten-Erste sein Ziel für das DUELL am Samstag, 28. November 2009, in der Salzburgarena unmissverständlich deklarierte: „Ich werde gegen Sybille gewinnen und die 100.000 Dollar Siegesprämie mit nach Hause nehmen!“ Die Oberösterreicherin ist sich ihrer Außenseiterrolle zwar bewusst, glaubt in diesem „Kampf der Geschlechter“ aber durchaus an ihre Chance: „Ich stehe voll im Turniergeschehen, während Tom nur noch sporadisch zum Racket greift. Das ist ein großes Plus für mich“, konterte die Nummer eins der heimischen Tennis-Ladies.

 

Das DUELL ist der spektakuläre Auftakt der ATP Salzburg Indoors, in deren Rahmen auch ein mit 120.000 Dollar dotierter ATP-Challenger zur Austragung gelangt. Für dieses Turnier vom 28. November bis 6. Dezember 2009 haben die beiden Veranstalter Edwin Weindorfer und Herwig Straka neben dem Kärntner Stefan Koubek auch bereits den starken Deutschen Philipp Kohlschreiber, der derzeit in der Weltrangliste auf Platz 24 zu finden ist, fix verpflichtet. Mittels einer Wild Card wird auch der Salzburger Lokalmatador Nico Reissig beim Challenger mit dabei sein.

 

„Zudem verhandeln wir mit Daniel Köllerer, der zuletzt mit dem Einzug in die dritte Runde der US Open in New York für Schlagzeilen gesorgt und speziell im Match gegen Juan Martin Del Potro die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat“, so Weindorfer.

 

Der Ticketvorverkauf für die ATP Salzburg Indoors hat begonnen! Karten sind bei Ö-Ticket unter Tel. 01/96096 sowie im Internet über die Website www.oeticket.com erhältlich. Auskünfte über das Angebot an VIP-Paketen erhalten Interessenten unter Tel. 0316/291520-40 oder per E-Mail an br@emotion.at!

Freitag

10. Juli 2009

Thomas Muster und Sybille Bammer duellieren sich um 100.000 US-Dollar

Thomas Muster und Sybille Bammer duellieren sich um 100.000 US-Dollar

Im Rahmen der ATP Salzburg Indoors kommt es am Samstag, 28. November 2009, in der Salzburg Arena nun auf dem Tennisplatz zum Kampf der Geschlechter, wobei das Aufeinandertreffen jede Menge Brisanz in sich birgt.

 

Auf der einen Seite des Platzes wird mit dem 41-jährigen Thomas Muster der frühere Weltranglisten-Erste und erfolgreichste heimische Tennisspieler aller Zeiten stehen. Auf der anderen mit der 29-jährigen Sybille Bammer die aktuelle Nummer eins der rot-weiß-roten Tennis-Ladies. Was dem „DUELL“ noch zusätzlich „Pfeffer“ verleiht: Der Sieger kassiert 100.000 Dollar, der Verlierer steht mit leeren Händen da!

 

„Wenn ich einen Schläger in die Hand nehme, ist es mir egal, wer auf der anderen Seite des Platzes steht. Dann gibt es für mich nur eines: Ich will gewinnen!“, lässt Muster keinen Zweifel offen, dass er sich den „Jackpot“ sichern will. Bammer wiederum sieht sich in Sachen Fitness und Spielpraxis im Vorteil: „Thomas Muster war immer ein großes Vorbild von mir. Ich habe alle seine großen Spiele im Fernsehen mitverfolgt. Aber jetzt stehen wir uns als Gegner gegenüber, und ich werde in diesem Match beweisen, dass sich auch das Damentennis enorm weiterentwickelt hat“, wirft Bammer ihrem Kontrahenten den Fehdehandschuh zu.

 

Was zudem für die Oberösterreicherin spricht, ist die Tatsache, dass in der Salzburg Arena ein schneller Hartplatz aufgelegt wird und dass die über zwei Gewinnsätze gehende Partie in einem möglichen dritten Durchgang ohne Tiebreak gespielt wird. „Da wird mir nichts anderes übrig bleiben, als mich für dieses Match noch gewissenhafter vorzubereiten als für die Turniere auf der Champions-Tour,“ kündigt Muster an.